Freiwillige Feuerwehr Horb am Neckar

 

 

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Feuerwehrverband Baden-Württemberg - News

Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums über Leistungen zur Ergänzung der Unfallversicherung im Bereich der Feuerwehr

Mi 10 Mär 2021 11:58:06 CET
Die soziale Absicherung der Feuerwehrangehörigen ist schon immer eine Herzenssache des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg (LFV) und einer der Schwerpunkte unserer Verbandsarbeit. Stillstand ist Rückschritt, und deshalb ist der Verband immer bestrebt, das Leistungsniveau für unsere baden-württembergischen Feuerwehrangehörigen bzw. deren Familienangehörigen kontinuierlich und nachhaltig zu verbessern, insbesondere was die Leistungen nach Unfällen im Feuerwehreinsatz bzw. -dienst anbelangt. Bereits seit der Verbandsversammlung 2017 in Friedrichshafen hatte man daher deutliche Anpassungen der ergänzenden Leistungen durch das Land gefordert. Nun ist es soweit: Die geänderte VwV des Innenministeriums über Leistungen zur Ergänzung der Unfallversicherung im Bereich der Feuerwehr (VwV Ergänzung Unfallversicherung Feuerwehr) ist veröffentlich worden und rückwirkend zum 01.01.2020 in Kraft getreten. Damit sind die seit mehr als drei Jahren vom LFV immer wieder vorgetragenen Ansätze für Leistungsverbesserungen und die zahlreichen gemeinsamen Gespräche und Diskussionen hierzu mit dem Ministerium und mit der UKBW nun tatsächlich zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen. Die überarbeitete VwV Ergänzung Unfallversicherung Feuerwehr bringt elementare Verbesserungen für die baden-württembergischen Feuerwehrangehörigen mit sich:▪ Neu: Auch nichteheliche Lebenspartner erhalten künftig Leistungen!▪ Alle Leistungen wurden deutlich verbessert, die Todesfallleistung bei schicksalsbedingten Leiden wurde sogar mehr als verdoppelt.▪ Die Leistungen sind künftig an die Bezugsgröße der Sozialversicherung angelehnt, wodurch sich diese laufend entsprechend der allgemeinen Lohnentwicklung erhöhen. Neu: Leistungen jetzt auch für nichteheliche LebenspartnerMit der neuen VwV erhalten nun auch Personen „wegen ihrer engen persönlichen und wirtschaftlichen Verbundenheit mit der oder dem Verstorbenen“ eine Einmalzahlung im Todesfall. Gemeint sind z.B. nicht verheiratete Lebenspartnerinnen und -partner, die aus der gesetzlichen Unfallversicherung ansonsten keine Leistungen erhalten. Sie bekommen künftig im Todesfall eine Einmalzahlung in Höhe von 64.000 Euro im Jahr 2021. Die Höhe der Zahlung ist mit der beispielsweise in Brandenburg und Hessen für diese Fälle eingeführten Einmalzahlung in Höhe von 60.000 Euro vergleichbar. Todesfallleistung bei schicksalsbedingten Leiden mehr als verdoppeltDie 2016 eingeführten Unterstützungsleistungen in Fällen, in denen wegen eines fehlenden medizinischen Ursachenzusammenhangs zwischen dem Unfall im Rahmen des Feuerwehrdienstes und dem Gesundheitsschaden Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung nicht gewährt werden können (sogenannte schicksalsbedingte Leiden), betragen nun im Todesfall 64.000 Euro in 2021 und haben sich damit gegenüber der bisherigen Leistung mehr als verdoppelt. Zuschläge zum Verletztengeld: Berechnungsverfahren vereinfacht, Leistungen erhöhtDie zusätzliche Leistung des Landes zum Verletzten- und Übergangsgeld wird nicht mehr individuell berechnet, sondern als pauschalierter Zuschlag gewährt. Dieser Zuschlag, der in gleicher Höhe als Mehrleistung der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) und als zusätzliche Leistung des Landes gewährt wird, beträgt pro Kalendertag 1/125 der monatlichen Bezugsgröße. Dies entspricht 26,32 Euro im Jahr 2021 und bedeutet in der Mehrzahl der Fälle eine zum Teil deutliche Erhöhung. Gleichzeitig werden die Einmalzahlungen bei dauerhafter Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) und im Todesfall erhöht, angepasst an die ebenfalls zum 1. Januar 2020 erfolgte Erhöhung der entsprechenden satzungsgemäßen Mehrleistungen der UKBW. Leistungen sind künftig an die Bezugsgröße der Sozialversicherung angelehntAlle Leistungen sind an die in § 18 SGB IV geregelte und jährlich angepasste Bezugsgröße in der Sozialversicherung angelehnt. Damit ist eine kontinuierliche Anpassung der Leistungen an das durchschnittliche Entgeltniveau gewährleistet. Gegenüber 2020 haben sich dadurch die Leistungen beispielsweise bereits nochmals um rund 3,3 % erhöht. Fazit: Sehr gute Absicherung für FeuerwehrangehörigeAuch wenn wir natürlich immer hoffen, dass alle Feuerwehrangehörigen stets gesund und unbeschadet von der Einsatzstelle oder dem Übungsdienst wieder nach Hause kommen: Durch das Gesamtpaket der neuen VwV Ergänzung Unfallversicherung Feuerwehr aus der Erhöhung, Erweiterung und Dynamisierung der Leistungen des Landes ist im Zusammenwirken mit den Leistungen der UKBW eine noch bessere Absicherung der Feuerwehrangehörigen in Baden-Württemberg gewährleistet. Im Falle eines Falles wird aus dem körperlichen Schaden zumindest nicht auch noch eine finanzielle Not. Dafür dankt der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg dem Land und der UKBW.

Neue Fachempfehlung zur Persönlichen Schutzausrüstung von Feuerwehrangehörigen

Fr 19 Feb 2021 13:14:27 CET
Mit der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) für die Feuerwehren vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen beschäftigt sich eine neue Fachempfehlung des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren der Bundesrepublik Deutschland. Erstellt wurde die Fachempfehlung durch Christian Schwarze, Feuerwehr Stuttgart, auf Basis der Vorarbeiten bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und im Referat 8 der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb). Enge Abstimmung erfolgte mit der DGUV, dem vfdb-Referat 8 und dem DFV-Arbeitskreis Waldbrand. Die Fachempfehlung betrachtet und vergleicht die Persönliche Schutzausrüstung für die Brandbekämpfung im Innenangriff und im Freien zuerst einzeln und dann im Vergleich mit einem besonderen PSA-Ensemble für die Waldbrandbekämpfung. Die verschiedenen Möglichkeiten zum Schutz vor schädlichen Gasen und Partikeln (Pressluftatmer, Vollmaske mit A2B2E2K2-CO-P3-Filter, Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 / FFP3) werden detailliert aufgeführt. Das Dokument gibt umfangreiche, praxisgerechte Empfehlungen zur Beschaffung und Bereitstellung geeigneter Persönlicher Schutzausrüstung für Feuerwehrangehörige

Wahlprüfsteine des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Wahl des 17. Landtages von Baden-Württemberg

Fr 19 Feb 2021 16:27:04 CET
Am 14. März 2021 wird der 17. Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Dann entscheidet sich, wer künftig „im Musterländle“ Regierungsverantwortung trägt und wer die politischen Rahmenbedingungen für unsere Feuerwehren bestimmen wird. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat für die Landtagswahl am 14. März zehn Wahlprüfsteine definiert auf Basis unserer strategischen Projekte, die wir um die seitens der Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände genannten Themengebiete und Fragestellungen ergänzt haben. Die Fragen sind schließlich vom Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg beschlossen worden. Die zehn Wahlprüfsteine gingen an die im Landtag vertretenen Parteien von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD, AfD und FDP. Im Folgenden sind unsere Fragen und die Antworten der Parteien abgedruckt. Mit diesen Wahlprüfsteinen haben die wahlberechtigten Feuerwehrangehörigen eine Grundlage für ihre Entscheidung bei der Wahl am 14. März 2021, soweit sie das Feuerwehrwesen in Baden-Württemberg betrifft. Auch bei der Regierungsbildung und der Arbeit des Landtages in den kommenden fünf Jahren wird der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg auf die Antworten der Parteien hinweisen und immer wieder darauf zurückkommen.

Stammzellspender gesucht!

So 07 Feb 2021 16:39:44 CET
Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Esslingen-Nürtingen Bernd Müller hat uns gebeten, einen Flyer mit der Bitte um Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Stammzellenspender für die 7-jährige Hannah aus Deizisau weiterzuleiten. Gern veröffentlichen wir den Flyer. Vielleicht findet sich in Reihen der Feuerwehr ein geeigneter Spender.

Überarbeitung des Musters einer Feuerwehrsatzung: Wesentliche Ergänzungen der Muster-Feuerwehrsatzung in Bezug auf Versammlungen und Wahlen

Do 14 Jan 2021 10:41:54 CET
Da mit Blick auf die aktuellen Pandemieentwicklungen die Durchführung von Hauptversammlungen und Wahlen bei den Gemeindefeuerwehren weiterhin erschwert sein wird, wurde an den Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg vermehrt die Frage eines entsprechenden Umgangs mit dieser Situation gestellt. Die Hauptversammlung kann in solchen Ausnahmefällen verschoben oder in digitaler Form abgehalten werden. Sofern die Hauptversammlung nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden kann, können die dort ggfs. notwendigen Wahlen und Abstimmungen auch als Briefwahl oder Online durchgeführt werden. Allerdings erfordern diese Vorgehensweisen entsprechende Regelungen in der Feuerwehrsatzung. Im Dialog mit dem Gemeindetag, dem Innenministerium und der Gemeindeprüfungsanstalt hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg die in der Satzung notwendigen Änderungen formuliert und ein entsprechendes Muster für eine Feuerwehrsatzung bzw. Feuerwehrabteilungssatzung (FwSAbt) bereitgestellt. Diese Regelungen sind in den Erläuterungen zum Muster für eine Feuerwehrsatzung ausführlich erklärt. Neben diesen Änderungen und Ergänzungen wurde das Satzungsmuster insgesamt überarbeitet und auf den aktuellen normativen Stand gebracht. Was sind bzw. wo finden sich die dafür relevanten Veränderungen? In Ausnahmefällen kann bei Vorliegen schwerwiegender Gründe bzgl. der Durchführung der Hauptversammlung vom Grundsatz der Präsenzveranstaltung abgewichen werden (§ 16 Abs. 6 FwSAbt). Die Hauptversammlung kann in diesen Fällen auf einen zeitnahen Termin – jedoch maximal bis zu einem Jahr – verschoben werden (§ 16 Abs. 6 Buchstabe a)) oder in digitaler Form abgehalten werden (§ 16 Abs. 6 Buchstabe b)). Sofern die Hauptversammlung nach § 16 Abs. 6 nicht in Form einer Präsenzveranstaltung durchgeführt wird, enthält § 17 Abs. 7 die Regelungen für alternative Formate zur Durchführung von Wahlen und Abstimmungen. Hierüber entscheidet der Bürgermeister nach Anhörung des Feuerwehrausschusses. Für die Umsetzung dieser Regelungen empfehlen wir den Kommandanten auf ihre Bürgermeister bzw. Kommunalverwaltungen zuzugehen, damit diese in den zuständigen Gremien eine Satzungsänderung beschließen können.

Änderung der VwV Feuerwehrausbildung

Fr 29 Jan 2021 09:38:57 CET
Die Verwaltungsvorschrift zur Änderung der VwV-Feuerwehrausbildung vom 28. Dezember 2020 wurde im Gemeinsamen Amtsblatt Baden-Württemberg Nr. 1 vom 27. Januar 2021 veröffentlicht. Die Änderung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2021 in Kraft. Die Regelung ändert die VwV-Feuerwehrausbildung vom 5. Februar 2018 und passt diese an geänderte Rahmenbedingungen und neue Anforderungen an. Neu aufgenommen wird die Option, Lehrgänge oder Lehrgangsteile online anzubieten. Aufgrund der positiven Erfahrungen während der pandemiebedingten Einschränkung des Lehrgangsbetriebs soll diese Möglichkeit auch künftig genutzt werden, um die Ausbildungskapazität zu erhöhen und Kosten zu reduzieren. Den Teilnehmenden am Lehrgang „Ausbilder für Kinder- und Jugendgruppenleiter“ sowie an Fortbildungsseminaren für diesen Personenkreis, die anschließend als Ausbilder für das Land tätig werden, kann zukünftig der Verdienstausfall erstattet werden. Eine wichtige Änderung ist auch die Abbildung des Berufsbilds Werkfeuerwehrmann/Werkfeuerwehrfrau nach dem Berufsbildungsgesetz in der VwV-Feuerwehrausbildung, um eine unnötige Doppelausbildung bei der weitergehenden Führungsausbildung zu vermeiden und eine klare Vergleichbarkeit der Abschlüsse herzustellen. Der Vermeidung unnötiger Ausbildungszeiten dient auch die Möglichkeit, andere Wissensvermittlungen (sonstige) als Qualifikationen anzuerkennen. Damit können mehr Lehrgangsinhalte anerkannt und die Präsenzzeit reduziert werden. Im Übrigen wurden die Voraussetzungen und die Dauer von Lehrgängen sowie Begrifflichkeiten an neue Gegebenheiten angepasst. Die aktuell gültige VwV-Feuerwehrausbildung finden Sie hier.